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Gundula Lorenz mit ihrem Pferd Fabiola
Gundula's Pferd Chicco
Gundula's Pferd Fabiola
Gundula's Pferd Chicco & Gundula

Gundula's Blog: Heuballen mit Hut

Um der Heuverschwendung Einhalt zu gebieten, setzte Gundula dem Heuballen einfach eine Haube auf! Eine nette Idee, aber ...

Auch am eigenen Hof findet man immer wieder Dinge, die man ändert, da man meint, dass es so wieder eine Verbesserung ist.

Vor ca einem Jahr, genauer gesagt im Jänner 2023, wurde ein Blog von mir veröffentlicht „Die Sache mit der Heuraufe und dem Netz“ – und da ging es darum, dass wir in den Heuraufen sowohl am Auslauf als auch auf den Paddocks kein Netz verwenden.

Jeder, der sich jetzt denkt: „Ah sie ändert Ihre Meinung, funktioniert doch nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat“, muss ich enttäuschen: Ich bin immer noch gegen die Methode, den Heuballen in das Netz einzuwickeln und die Pferde nur auf diese Art Heu fressen zu lassen.

Also kurz gesagt – ich steh noch immer zu dem, was ich vor ca 14 Monaten geschrieben habe.

Doch auch wir haben bemerkt, dass unsere Pferde sehr gerne das Heu einfach nehmen und aus der Raufe werfen. Naja, heuer war ein sehr gutes Jahr und die Heuernte fiel auch richtig gut aus. Doch ich erinnere mich auch an andere Sommer…..

Was noch dazu kam, dass wir seit heuer auch Heuballen mit einem größeren Durchmesser für die Raufen haben. Da passierte mal ganz schnell, dass sehr viel neben der Heuraufe landete. ☹

Also überlegten wir uns, wie wir es machen können, dass der obere Teil des Heuballens für das Fressen tabu ist und die Pferde aus der Raufe bzw vom unteren Teil des Ballens fressen. So quasi als ob dem Heuballen eine Haube aufgesetzt wird 😊.

Als erster Versuch konstruierte meine Mutter aus Leintüchern einen Art Überzug für den Ballen, der mit Gurten befestigt wurde.

Gut gedacht, auch gut umgesetzt, doch nicht stark genug für Pferdezähne. Was mir echt gut gefiel, dass sie den Ballen von unten her zu fressen begannen und so auch eine viel bessere Kopf-Hals-Haltung beim Fressen hatten, als wenn sie gleich mal den Ballen von obne zu vernaschen versuchen. Wenn der Ballen quasi unten weniger wird, spannt man das Leintuch höher oder kann es sogar ganz weggeben.
Der wer unsere Bande kennt, kann sich auch vorstellen, dass das Leintuch den Pferdezähnen nicht lange standhielt. Allen voraus meinem „kleinen“ Strixi Doncor. Er ist neugierig und muss auch alles mit seinem Mäulchen erkunden.

Es ging sogar so weit, dass er schließlich mit dem Leintuch, wie mit einer Fahne über den Auslauf lief. Die anderen Pferde fanden das nicht so witzig, doch er hatten seinen Spaß dabei.

Unser nächstes Material ist jetzt doch ein Heunetz, das aber nicht um den ganzen Ballen geht, sondern nur über die Hälfte, hier mit einem Gurt fixiert und dann wieder nach oben geschlagen. Es hat den gleichen Zweck wie das Leintuch, hält aber den Pferdzähnen schlicht weg, mehr Stand als das Leintuch.

Die Idee, die uns im Kopf herumschwirrt, ist das der obere Teil des Heuballen wie von einem schwebenden Hut geschützt wird…..

Mal sehen, was uns noch einfällt ….

 

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